Walderlebniszentrum Ziegelwies

…grenzenlos zwischen Bayern und Tirol

Wald und Natur für ZUHAUSE


Vogelfutterküche für Zuhause

Was wird benötigt?

300 g Fett (Kokosfett, Rindertalg)
2 handvoll grobe Haferflocken
2 handvoll feine Haferflocken
trockenes Vogelfutter nach Wahl
alte Tassen und Gläser
Holzstücke
Schnur

Anleitung:

 

  


Tiere im Winter

Nicht nur unsere Haustiere und wir als Menschen werden etwas gemütlicher in den Wintermonaten. Auch einige Wildtiere, die wir zu den kalten Zeiten in den Wäldern und auf den Wiesen treffen bereiten sich auf noch kühlere Monate vor. Unterschieden wird bei den Tieren die im Winterschlaf sind, in eine Wintestarre verfallen, sich in eine Winterruhe begebeben oder auch aktiv bleiben.
Beim Winterschlaf futtern sich die Tiere einen Vorrat an Fetten an, um mehrere Monate im Schlaf zu überleben. Die Körperfunktionen fahren zurück und die Körpertemperatur sinkt drastisch. Eine isolierte, ruhige und dunkle Stelle wird vom Tier aufgesucht, damit auch keiner diesen lang währenden Ruhezustand stört.
Ein Beispiel dafür sind Igel, Siebenschläfer, Murmeltiere und Fledermäuse.
Bei der Winterruhe begeben sich die Tiere auch in eine Art Schlaf jedoch mit vereinzelten Wachphasen, an denen Nahrung aufgenommen werden kann. Die Körpertemperatur sinkt in diesem Zustand nicht, damit die Tiere weiterhin mühelos aufwachen.
Beispiele für die Winterruhe ist der Dachs, das Eichhörnchen und der Waschbär.
Bei der Winterstarre, oder auch Kältestarre, fallen wechselwarme Tiere in einen starren Zustand, wenn die Temperatur unter das von ihnen tolerierte Minimum fällt. Beispiele für diese Form von Überwintern sind Frösche, Echsen, Marienkäfer und Schnecken.
Viele Tiere legen sich aber auch für den Winter ein passendes Winterkleid oder Winterfell an. Damit sind sie stets gewärmt und verbringen den Winter aktiv trotz den kalten Außentemperaturen.
Beispiele dafür sind Schneehase, Reh, Wildschwein, Fuchs und Amsel.

Wie wäre es nun mit einem winterlichen Spaziergang im Wald? Vielleicht entdeckt ihr dort den einen oder anderen Überlebenskünstler im Winter.


Süßer Weihnachtsbaum

Teigmasse:
4 getrennte Eier
4 El warmes Wasser
175 g Zucker
75 g Mehl
75 g Speisestärke
50 g Back-Kakao
1 Pck.Lebkuchengewürz
1 Prise Salz

Cremefüllung:
1/2 L Milch
100 g Zucker
45 g Speisestärke
200 g Margarine

Zubereitung:
Zuerst werden die Eier getrennt und das Eiweiß wird mit einer Prise Salz steif geschlagen. Danach wird das Eigelb, das Wasser und der Zucker zu einer hellgelben und schaumigen Masse gerührt. Das Mehl, die Stärke, den Back-Kakao und das Backpulver mischen und zusammen mit dem Lebkuchen-Gewürz nach und nach unter die Eigelb-Masse rühren. Jetzt wird vorsichtig die Eiweiß-Masse in den Teig untergehoben. Für ein Backblech reichen 20 Min. bei 180°C Umluft und eine Springform benötigt ca. 30 Min. zum Backen. Der Kuchen sollte vollständig erkaltet sein, um ihn zu füllen. Für die Creme-Füllung wird die Milch zusammen mit dem Zucker erhitzt und die Stärke hinzugefügt. Nachdem alles aufgekocht ist, kühlt die Masse ab und die Margarine wird hinein gerührt. Sobald die Masse gleichmäßig cremig ist, wird der Kuchen damit gefüllt.
Je nach Belieben wird der Kuchen noch dekoriert und verziert.
Viel Spaß beim Backen!

Tipp: Um einen Tannenbaum zu schnitzen wird die Backblechform halbiert und aufeinandergesetzt und mit der Creme gefüllt. Ist alles zusammenkalt geworden kann nun am Kuchen geschnitzt werden.


Basteln mit Naturmaterialien - Zapfenmäuse

Was wird benötigt?

Fichtenzapfen (wahlweise Lärchenzapfen)
Walnuss (wahlweise Eicheln)
Bucheckern
Schnur
Heißkleber, Bastelkleber o.Ä.
Permanentmarker/Filzstift

Bastelanleitung:

  1.  Als Allererstes entfernen wir am Zapfen ein paar Zapfenschuppen, damit die Walnuss als Kopf später besser auf den Zapfen passt.
  2. Für unsere Ohren und Pfoten nehmt ihr deie Bucheckern zur Hand. Die Flügel der Bucheckernhülsen werden vorsichtig abgemacht. Insgesamt braucht man 6 einzelne Flügel für eine Maus.
  3. Jetzt muss noch alles zusammengeklebt werden: Mit Hilfe von der Heißklebepistole/Bastelkleber wird die Walnuss an der Spitze des Zapfens als Kopf befestigt, für die Ohren werden zwei der Bucheckernflügel auf die Walnuss geklebt. Damit unsere Maus auch laufen kann, werden die restlichen Bucheckern auf der Unterseite unsrer Zapfenmaus befestigt. Durch ein Stück Schnur kannst du gerne noch ein Schwänzchen für die Maus zaubern.
  4. Natürlich kann unsere Maus nicht ohne Gesicht bleiben, weshalb wir mit einem Stift ein Augenpaar und eine Nase aufmalen. (Tipp: Gerne kann man auch Wackelaugen oder Knöpfe dafür verwenden)
  5. Falls du lieber kleinere Mäuse möchtest geht das wie folgt: Nimm statt eines Fichtenzapfens einen Lärchenzapfen (oder andere kleine Zapfen) und eine Eichel als Kopf, schon bekommst du eine Mini-Zapfenmaus. Jetzt steht dir  ichts mehr im Wege, deine eigene kleine Zapfenmaus-Familie zu kreieren.


Basteln mit Naturmaterialien - Zapfenigel

Was wird benötigt?

Pappe oder Bastelpapier (alternativ auch Holzscheiben)
Permanentmarker/Filzstift
Bleistift
getrocknete Fichtenzapfen
Seitenschneider
Heißkleber, Bastelkleber o.Ä.
Schere

Bastelanleitung:

  1. Um die Form unseres Zapfenigels zu bestimmen hilft es, den Rumpf zunächst mit Bleistift auf die Pappe oder das Bastelpapier zu skizzieren, um ihn anschließend auszuschneiden.
  2. Dem ausgeschnittenen Rumpf könnt ihr nun mit einem Permanentmarker oder Filzstift ein Gesicht und ein Lächeln verpassen (Tipp: Gerne kann man auch Wackelaugen oder Knöpfe dafür verwenden)
  3. Für die Stacheln müsst ihr nun die Zapfenschuppen einzeln ablösen. Wenn das sehr schwer ist hilft es den Zapfen vorher zusammen zu drücken, bis er knistert. Das erleichtert das anschließende Entfernen.
  4. Danach könnt ihr das untere Ende der Schuppen mit einem Seitenschneider entfernen, damit diese sich leichter aufkleben lassen.
  5. Jetzt können die Zapfenschuppen endlich aufgeklebt werden. Klebt die Schuppen jeweils von hinten nach vorne und orientiert euch an der Form des Igelkörpers, sodass sie sich die Stacheln überlappen.
  6. Wenn der Kleber getrocknet ist, dann ist euer Zapfenigel fertig. Nun könnt ihr euer Bastelwerk beliebig bei euch Zuhause aufstellen.
  7. (Tipp: zum Aufhängen einfach ein Loch hineinstanzen und eine Schnur durchfädeln.)


Leseratten aufgepasst! Wir basteln gemeinsam wunderschöne Lesezeichen aus Blumen und Gräser

Was wird benötigt?

Blumen/ Gräser/ Blätter/ etc.
Doppelseitiges Klebeband à oder falls vorhanden Laminiergerät und Folien
Tonpapier
Dünne Folie
Schere

Bastelanleitung:

  1. Um unsere Lesezeichen schön gestalten zu können, müssen wir uns erst mal auf die Suche nach passendem Material machen. Sammelt dafür was euch am besten gefällt: bunte Blumen, Gräser, Farne, Blätter usw.
  2. Nun presst ihr die Fundstücke in einem dicken Buch, bis sie platt und trocken sind.
  3. Falls ihr ein Laminiergerät zuhause habt, legt ihr eure Blumen zwischen die Folien und laminiert sie vorsichtig. Schon seid ihr fertig!
  4. Habt ihr kein solches Gerät zur Hand, klebt ihr euer doppelseitiges Klebeband auf ein buntes Tonpapier und ordnet eure Fundstücke darauf an. Damit an dem Klebeband nicht andere Dinge oder Dreck kleben bleibt, legt ihr eine dünne, möglichst glatte Folie darüber und presst diese ordentlich fest.
  5. Nun müsst ihr eure Lesezeichen nur noch am Rand des Klebebands ausschneiden und schon seid ihr fertig!


Brennnesselchips

Zutaten

- gewaschene Brennesselblätter

- Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)

- Salz

Zubereitung

Öl in einem Topf erhitzen, Brennnesselblätter hineingeben (Vorsicht spritzig!)  und frittieren lassen,

ständig rühren – geht ziemlich fix.

Zum Schluss mit etwas Salz abschmecken.

Sofort verkosten!

 


Upcycling: Wir basteln uns aus alten Zeitschriften ein neues Bild!

Was wird benötigt?

Bastelanleitung:

 


Perfekt zum Muttertag: wunderschöne Anhänger aus Salzteig

Was wird benötigt?

Für den Salzteig:

Bastelanleitung:

  1. Bevor wir mit unserem Salzteig anfangen geht es ans Sammeln. Nehmt euch einen kleinen Behälter und sucht euch draußen bunte Blumen, Gräser, oder auch kleine Steine, mit denen ihr eure Anhänger später verziehen wollt.
  2. Habt ihr genügend Material gesammelt, geht es nun an den Salzteig: mischt dafür zuerst Mehl und Salz und gebt dann das Wasser hinzu. Der fertige Teig sollte nichtmehr bröselig, aber auch nicht an den Fingern kleben bleiben. Falls dies der Fall ist, gebt entweder nochmal etwas Wasser oder ein wenig Mehl hinzu.
  3. Je nachdem wie groß eure Anhänger werden sollen, formt ihr nun Kugeln aus dem Teig. Rollt diese auf einer mit Mehl bestäubten Oberfläche mit einem Nudelholz etwa einen Zentimeter dick aus. Ihr könnt auch versuchen Herzen oder Blumen zu formen, dafür könnt ihr auch ganz einfach Plätzchenformen zu Hilfe nehmen.
  4. Nun könnt ihr eure Anhänger mit den gesammelten Materialien verzieren. Damit die Blüten nicht abfallen, drückt ihr sie leicht in den Teig ein und geht nochmal mit dem Nudelholz drüber.
  5. Um eure Anhänger aufhängen zu können, müsst ihr nun noch mit einem Schaschlik Stab ein kleines Loch durch die Oberseite des Salzteigs bohren.
  6. Jetzt sind eure wunderschönen Salzteige so gut wie fertig! Um die Blüten länger haltbar zu machen, könnt ihr sie nun noch mit Klarlackspray lackieren.
  7. Nun müsst ihr eure Salzteiganhänger nur noch ca. 48 Stunden trocken lassen – und fertig ist euer Geschenk!


Achtung, fertig, los! Wir basteln bunte Rennautos aus kaputten Wäscheklammern!

Was wird benötigt? 

Bastelanleitung:

  1. Zuerst malt ihr eure Wäscheklammern einfarbig in schön bunten Farben an und lasst sie gut trocknen.
  2. Im nächsten Schritt geht es ins Detail: Ihr könnt nun mit Farben oder wasserfesten Stiften eure Autos mit Rennummern, Türen und was es sonst noch braucht, nach euren Wünschen verzieren.
  3. Als letztes fehlt nun noch das wichtigste: die Räder! Nehmt dafür 4 Reißzwecken in derselben Farbe (natürlich gerne auch bunt oder schwarz bemalt) und klebt sie vorne und hinten an der Unterseite eures Flitzers fest.
  4. Alternativ zu den Reißzwecken könnt ihr auch Perlen oder Knöpfe verwenden.
  5. Lasst den Kleber nun gut trocknen und schon sind eure wunderschönen Rennwägen fertig!

 

 


Wie wird aus dem Ei ein Frosch?

Es folgt ein Naturschauspiel, die sog. Metamorphose. Aus den glibbrigen Eiballen in vielen Teichen entwickeln sich so nach und nach hunderte kleine Frösche.

Zur Zeit sieht man zahlreiche Frösche und Kröten, gern auch huckepack, umherhüpfen - die Paarungszeit hat begonnen. Die Weibchen legen anschließend viele Eier in Bächen oder Teichen ab. Diese sind von einer dicken Gallertschicht umgeben, welche die Eier schützt und später als Nahrung für den Nachwuchs dient. Diese Eipakete werden Froschlaich genannt.

Nach ca. 2-3 Wochen verwandeln sich die kleinen schwarzen Punkte der Eier in Larven, welche sich zunächst von der Gallertschicht ernähren. Später bewegen sie sich frei im Wasser umher und fressen Algen, Schwebeteilchen oder Pflanzenreste. Die Larven wachsen schließlich zu sog. Kaulquappen heran, welche bereits Augen, Kiemen und Ruderschwanz ausgebildet haben. In den nächsten Wochen entwickeln sich die Kaulquappen mehr und mehr zu kleinen Fröschen. So wachsen ihnen zunächst die Hinterbeine, Schwanz und Kiemen bilden sich zurück und zuletzt wachsen die Vorderbeine. Mehr und mehr erkennt man nun kleine Fröschlein, welche auch ihre Atmung von Kiemen- auf Lungenatmung umstellen und so in das aufregende Leben an Land springen können.

Vielleicht findet ihr ja auch dieses Naturschauspiel in euren Gärten oder beim nächsten Spaziergang?

 


Bärlauch – Wilder Knoblauch aus den Wäldern und Gärten

Bärlauch wächst häufig an schattigen, feuchten Standorten und ist gut an seinem „Knoblauch-Geruch“ erkennbar, welcher ihn auch deutlich von seinen giftigen Doppelgängern Maiglöckchen und Herbstzeitlose abgrenzt.

Neben seiner heilenden Wirkung bei Blutdruckbeschwerden und Leberleiden nutzt man Bärlauch gern als leckere Kräuterbeigabe bei zahlreichen Speisen. Nachfolgend findet ihr ein Rezept für einen herzhaften, frühlingshaften Brotaufstrich:

Zutaten:

Zubereitung:
Den Quark mit der Milch glattrühren. Den Bärlauch gut abwaschen, fein hacken und in die Quarkmasse rühren. Nun mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Senf abschmecken. Gern kann de Aufstrich mit weiteren Kräutern wie Gundelrebe, Giersch uvm. erweitert werden.


 

Aus Müll mach neu – Wir basteln aus Tetrapacks einen stylischen Blumentopf

 

Was wird benötigt?

Bastelanleitung:

  1. Tetrapack auseinander falten und oberhalb der Schüttöffnung entlang der Falz aufschneiden.Wieder in Ursprungsform zurück falten und gut mit Wasser ausspülen, damit keine Milch-/ Saftreste zurückbleiben.
  2. Jetzt kann das eigentliche Basteln beginnen: Das Tetrapack erneut auseinander falten und glattstreichen. Nun ca. 5 cm des Tetrapacks abschneiden. Sodass die Schüttöffnung nicht mehr an unserem späteren Blumentopf (dem unterem Teil des Tetrapacks, inklusive Boden) ist.
  3. Es wird lustig. Das Bastelstück nach Belieben zusammenknüllen, das ist nötig, damit wir im nächsten Schritt die Hülle des Tetrapack einfach abziehen können. Am besten dazu an einer Ecke des oberen Randes ein Stück der Hülle ablösen und dann einfach den bunten Karton vorsichtig abziehen. So die gesamte beschichtete Hülle entfernen.
  4. Das Tetrapack wieder in die normale, rechteckige Form zurückbringen. Nun an einer der oberen Kanten das Tetrapack ca. 3 cm einschneiden. Von dort ausgehend den Rand in Richtung Boden Stück für Stück zusammen falten. Es entsteht ein stylischer silberner Rand.Fertig ist der Blumenpott.
  5. Jetzt können wir den Blumenpott anmalen, mit selbstgebastelten Blumen bekleben und unserer Kreativität einfach freien Lauf lassen.
  6. Anschließend nach Belieben eine Topfpflanze in entsprechender Größe reinstellen oder den Blumentopf erst mit Steinen (eine etwa 3cm dicke Schicht, damit das Wasser abfließen kann) und dann mit Erde befüllen. Ich habe dann einen unserer Pflanzsticks in den Blumenpott gesteckt, gießen und abwarten, dass etwas anfängt zu wachsen.

Kräuter des Waldes

 

Die Grillsaison ist eröffnet und passend dazu findet ihr nachfolgend ein einfaches Rezept für eure selbstgemachte Kräuterbutter.

 

Zutaten

- Butter

- gesammelte und gewaschene Kräuter

- Salz

 

Sammelt hierfür zunächst nach Belieben Kräuter in Wäldern und auf Wiesen, wie beispielsweise

 

1. Blätter der Knoblauchrauke

 

2. Blätter des Gierschs

http://www.lbv-muenchen.de/Arbeitskreise/Umweltbildung/umwelttipps/giersch.jpg

 

 

 

 

 

3. Blätter des Sauerklees

http://www.natur-server.com/Bilder/HWG/001/hwg00022-Wald-Sauerklee.jpg

4. Blätter des Bitteren Schaumkrauts

5. Blätter des Gundermanns

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/gundermann-08.jpg

 

 

 

 

 

 

Zubereitung

Rührt unter die Butter eure gesammelten Kräuter. Charakterisiert zuvor ihren Geschmack (scharf, sauer, süß etc.) und entscheidet selbst, welche davon in die Kräuterbutter kommen sollen.

 

Servieren und mit Brot genießen!

Fichtenzapfen (wahlweise Lärchenzapfen)

Walnuss (wahlweise Eicheln)

Bucheckern

Schnur

Heißklebepistole/Kraftkleber

Stift