Walderlebniszentrum Ziegelwies

…grenzenlos zwischen Bayern und Tirol

Wald und Natur für ZUHAUSE


Leseratten aufgepasst! Wir basteln gemeinsam wunderschöne Lesezeichen aus Blumen und Gräser

Was wird benötigt?

Blumen/ Gräser/ Blätter/ etc.
Doppelseitiges Klebeband à oder falls vorhanden Laminiergerät und Folien
Tonpapier
Dünne Folie
Schere

Bastelanleitung:

  1. Um unsere Lesezeichen schön gestalten zu können, müssen wir uns erst mal auf die Suche nach passendem Material machen. Sammelt dafür was euch am besten gefällt: bunte Blumen, Gräser, Farne, Blätter usw.
  2. Nun presst ihr die Fundstücke in einem dicken Buch, bis sie platt und trocken sind.
  3. Falls ihr ein Laminiergerät zuhause habt, legt ihr eure Blumen zwischen die Folien und laminiert sie vorsichtig. Schon seid ihr fertig!
  4. Habt ihr kein solches Gerät zur Hand, klebt ihr euer doppelseitiges Klebeband auf ein buntes Tonpapier und ordnet eure Fundstücke darauf an. Damit an dem Klebeband nicht andere Dinge oder Dreck kleben bleibt, legt ihr eine dünne, möglichst glatte Folie darüber und presst diese ordentlich fest.
  5. Nun müsst ihr eure Lesezeichen nur noch am Rand des Klebebands ausschneiden und schon seid ihr fertig!


Brennnesselchips

Zutaten

- gewaschene Brennesselblätter

- Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)

- Salz

Zubereitung

Öl in einem Topf erhitzen, Brennnesselblätter hineingeben (Vorsicht spritzig!)  und frittieren lassen,

ständig rühren – geht ziemlich fix.

Zum Schluss mit etwas Salz abschmecken.

Sofort verkosten!

 


Upcycling: Wir basteln uns aus alten Zeitschriften ein neues Bild!

Was wird benötigt?

Bastelanleitung:

 


Perfekt zum Muttertag: wunderschöne Anhänger aus Salzteig

Was wird benötigt?

Für den Salzteig:

Bastelanleitung:

  1. Bevor wir mit unserem Salzteig anfangen geht es ans Sammeln. Nehmt euch einen kleinen Behälter und sucht euch draußen bunte Blumen, Gräser, oder auch kleine Steine, mit denen ihr eure Anhänger später verziehen wollt.
  2. Habt ihr genügend Material gesammelt, geht es nun an den Salzteig: mischt dafür zuerst Mehl und Salz und gebt dann das Wasser hinzu. Der fertige Teig sollte nichtmehr bröselig, aber auch nicht an den Fingern kleben bleiben. Falls dies der Fall ist, gebt entweder nochmal etwas Wasser oder ein wenig Mehl hinzu.
  3. Je nachdem wie groß eure Anhänger werden sollen, formt ihr nun Kugeln aus dem Teig. Rollt diese auf einer mit Mehl bestäubten Oberfläche mit einem Nudelholz etwa einen Zentimeter dick aus. Ihr könnt auch versuchen Herzen oder Blumen zu formen, dafür könnt ihr auch ganz einfach Plätzchenformen zu Hilfe nehmen.
  4. Nun könnt ihr eure Anhänger mit den gesammelten Materialien verzieren. Damit die Blüten nicht abfallen, drückt ihr sie leicht in den Teig ein und geht nochmal mit dem Nudelholz drüber.
  5. Um eure Anhänger aufhängen zu können, müsst ihr nun noch mit einem Schaschlik Stab ein kleines Loch durch die Oberseite des Salzteigs bohren.
  6. Jetzt sind eure wunderschönen Salzteige so gut wie fertig! Um die Blüten länger haltbar zu machen, könnt ihr sie nun noch mit Klarlackspray lackieren.
  7. Nun müsst ihr eure Salzteiganhänger nur noch ca. 48 Stunden trocken lassen – und fertig ist euer Geschenk!


Achtung, fertig, los! Wir basteln bunte Rennautos aus kaputten Wäscheklammern!

Was wird benötigt? 

Bastelanleitung:

  1. Zuerst malt ihr eure Wäscheklammern einfarbig in schön bunten Farben an und lasst sie gut trocknen.
  2. Im nächsten Schritt geht es ins Detail: Ihr könnt nun mit Farben oder wasserfesten Stiften eure Autos mit Rennummern, Türen und was es sonst noch braucht, nach euren Wünschen verzieren.
  3. Als letztes fehlt nun noch das wichtigste: die Räder! Nehmt dafür 4 Reißzwecken in derselben Farbe (natürlich gerne auch bunt oder schwarz bemalt) und klebt sie vorne und hinten an der Unterseite eures Flitzers fest.
  4. Alternativ zu den Reißzwecken könnt ihr auch Perlen oder Knöpfe verwenden.
  5. Lasst den Kleber nun gut trocknen und schon sind eure wunderschönen Rennwägen fertig!

 

 


Wie wird aus dem Ei ein Frosch?

Es folgt ein Naturschauspiel, die sog. Metamorphose. Aus den glibbrigen Eiballen in vielen Teichen entwickeln sich so nach und nach hunderte kleine Frösche.

Zur Zeit sieht man zahlreiche Frösche und Kröten, gern auch huckepack, umherhüpfen - die Paarungszeit hat begonnen. Die Weibchen legen anschließend viele Eier in Bächen oder Teichen ab. Diese sind von einer dicken Gallertschicht umgeben, welche die Eier schützt und später als Nahrung für den Nachwuchs dient. Diese Eipakete werden Froschlaich genannt.

Nach ca. 2-3 Wochen verwandeln sich die kleinen schwarzen Punkte der Eier in Larven, welche sich zunächst von der Gallertschicht ernähren. Später bewegen sie sich frei im Wasser umher und fressen Algen, Schwebeteilchen oder Pflanzenreste. Die Larven wachsen schließlich zu sog. Kaulquappen heran, welche bereits Augen, Kiemen und Ruderschwanz ausgebildet haben. In den nächsten Wochen entwickeln sich die Kaulquappen mehr und mehr zu kleinen Fröschen. So wachsen ihnen zunächst die Hinterbeine, Schwanz und Kiemen bilden sich zurück und zuletzt wachsen die Vorderbeine. Mehr und mehr erkennt man nun kleine Fröschlein, welche auch ihre Atmung von Kiemen- auf Lungenatmung umstellen und so in das aufregende Leben an Land springen können.

Vielleicht findet ihr ja auch dieses Naturschauspiel in euren Gärten oder beim nächsten Spaziergang?

 


Bärlauch – Wilder Knoblauch aus den Wäldern und Gärten

Bärlauch wächst häufig an schattigen, feuchten Standorten und ist gut an seinem „Knoblauch-Geruch“ erkennbar, welcher ihn auch deutlich von seinen giftigen Doppelgängern Maiglöckchen und Herbstzeitlose abgrenzt.

Neben seiner heilenden Wirkung bei Blutdruckbeschwerden und Leberleiden nutzt man Bärlauch gern als leckere Kräuterbeigabe bei zahlreichen Speisen. Nachfolgend findet ihr ein Rezept für einen herzhaften, frühlingshaften Brotaufstrich:

Zutaten:

Zubereitung:
Den Quark mit der Milch glattrühren. Den Bärlauch gut abwaschen, fein hacken und in die Quarkmasse rühren. Nun mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Senf abschmecken. Gern kann de Aufstrich mit weiteren Kräutern wie Gundelrebe, Giersch uvm. erweitert werden.


 

Aus Müll mach neu – Wir basteln aus Tetrapacks einen stylischen Blumentopf

 

Was wird benötigt?

Bastelanleitung:

  1. Tetrapack auseinander falten und oberhalb der Schüttöffnung entlang der Falz aufschneiden.Wieder in Ursprungsform zurück falten und gut mit Wasser ausspülen, damit keine Milch-/ Saftreste zurückbleiben.
  2. Jetzt kann das eigentliche Basteln beginnen: Das Tetrapack erneut auseinander falten und glattstreichen. Nun ca. 5 cm des Tetrapacks abschneiden. Sodass die Schüttöffnung nicht mehr an unserem späteren Blumentopf (dem unterem Teil des Tetrapacks, inklusive Boden) ist.
  3. Es wird lustig. Das Bastelstück nach Belieben zusammenknüllen, das ist nötig, damit wir im nächsten Schritt die Hülle des Tetrapack einfach abziehen können. Am besten dazu an einer Ecke des oberen Randes ein Stück der Hülle ablösen und dann einfach den bunten Karton vorsichtig abziehen. So die gesamte beschichtete Hülle entfernen.
  4. Das Tetrapack wieder in die normale, rechteckige Form zurückbringen. Nun an einer der oberen Kanten das Tetrapack ca. 3 cm einschneiden. Von dort ausgehend den Rand in Richtung Boden Stück für Stück zusammen falten. Es entsteht ein stylischer silberner Rand.Fertig ist der Blumenpott.
  5. Jetzt können wir den Blumenpott anmalen, mit selbstgebastelten Blumen bekleben und unserer Kreativität einfach freien Lauf lassen.
  6. Anschließend nach Belieben eine Topfpflanze in entsprechender Größe reinstellen oder den Blumentopf erst mit Steinen (eine etwa 3cm dicke Schicht, damit das Wasser abfließen kann) und dann mit Erde befüllen. Ich habe dann einen unserer Pflanzsticks in den Blumenpott gesteckt, gießen und abwarten, dass etwas anfängt zu wachsen.

Kräuter des Waldes

 

Die Grillsaison ist eröffnet und passend dazu findet ihr nachfolgend ein einfaches Rezept für eure selbstgemachte Kräuterbutter.

 

Zutaten

- Butter

- gesammelte und gewaschene Kräuter

- Salz

 

Sammelt hierfür zunächst nach Belieben Kräuter in Wäldern und auf Wiesen, wie beispielsweise

 

1. Blätter der Knoblauchrauke

 

2. Blätter des Gierschs

http://www.lbv-muenchen.de/Arbeitskreise/Umweltbildung/umwelttipps/giersch.jpg

 

 

 

 

 

3. Blätter des Sauerklees

http://www.natur-server.com/Bilder/HWG/001/hwg00022-Wald-Sauerklee.jpg

4. Blätter des Bitteren Schaumkrauts

5. Blätter des Gundermanns

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/gundermann-08.jpg

 

 

 

 

 

 

Zubereitung

Rührt unter die Butter eure gesammelten Kräuter. Charakterisiert zuvor ihren Geschmack (scharf, sauer, süß etc.) und entscheidet selbst, welche davon in die Kräuterbutter kommen sollen.

 

Servieren und mit Brot genießen!